Schulprofil

Unser Schulprofil fußt auf unserem Leitsatz „Individuelles Lernen in sozialer Geborgenheit“.

Die Albanischule versteht sich als eine Schule für Kinder mit unterschiedlichsten Begabungen.

Alle Kinder sind bei uns gleichermaßen willkommen.

„Individuelles Lernen…

Damit sich alle auch entsprechend ihrer Begabung entfalten können, arbeiten wir seit 2004 mit dem Regionalen Integrationskonzept (RIK) zur Integration von Kindern mit einem Förderbedarf im Bereich Lernen. Seit dem Schuljahr 2013/2014 sind wir eine inklusive Schule. Eltern haben seitdem die Wahl ihr Kind mit einem Förderbedarf im Bereich Lernen, Sprache, Hören, Sehen und sozial-emotionale Entwicklung an der Albanischule oder in einer Förderschulklasse einer anderen Schule einzuschulen. Als Experten haben wir einen Förderschullehrer, Herrn Raschdorf, in unserem Team.

Seit 2007 sind wir Mitglied im Kooperationsverbund Hochbegabtenförderung Göttingen I (KOV), seit 2011 wird dieser KOV von der Albanischule geleitet. In diesem KOV arbeiten wir mit der Grundschule Friedland und der Janusz-Korczak-Schule, sowie dem Max-Planck-Gymnasium und dem Hainberg-Gymnasium zusammen.

Ziel des KOV ist es Kinder mit besonderen Begabungen über den normalen Unterrichtsstoff hinaus in den Bereichen Mathematik/Naturwissenschaften, Musik und Fremdsprachen zu fördern. Diese Angebote sind immer freiwillig und stehen allen Kindern offen.

In Mathematik gibt es einmal in der Woche parallel zum Unterricht Knobelstunden für eine Kleingruppe.

Ebenso können besonders begabte Kinder im Rahmen des Drehtürmodells am Mathematikunterricht der nächsthöheren Klasse teilnehmen. Alle Kinder können ihre Fähigkeiten bei der Mathe-Olympiade und dem Känguru-Wettbewerb messen. Die Drehtürkinder beteiligen sich im 4. Schuljahr mit Frau Wacke am Wettbewerb „Jugend forscht“.

In der Mathewerkstatt finden die Knobelstunden statt, sie wird aber auch von ganzen Klassen besucht um Themen mit Material handelnd zu begreifen oder um mit den vielfältigen Mathespielen zu spielen.

Für die Naturwissenschaften ist unsere Forscherwerkstatt ein Ort, an dem die Kinder mit großer Freude selbstständig zu verschiedenen Themen aus dem Sachunterricht experimentieren können. In kleinen Gruppen mit bis zu zehn Kindern führen die Kinder mit Frau F. Schaub Experimente durch und dokumentieren sie. Die Themen sind vielfältig, z.B.: Wasser, Feuer, Bestandteile von Nahrungsmitteln und Schnecken.

Zusätzlich gibt es montags z.B. eine Schach-AG und Lego-Technik-AG.

Die musikalische Förderung beginnt im 1. Schuljahr, in dem alle Kinder zusätzlich zum regulären Musikunterricht eine Stunde Stimmbildungsunterricht bei unserer Chorleiterin haben.

Im Rahmen eines Instrumentenkarussells können Eltern ihre Kinder im 2. Halbjahr des 1. Schuljahres drei Instrumente (Geige, Flöte, Gitarre) unter der Anleitung professioneller Instrumentallehrer des DTKV kennen lernen lassen. Dieses Angebot ist allerdings kostenpflichtig.

Für alle singfreudigen Kinder steht unser Chor unter der Leitung von Frau Meyer offen. Die Chorstunde findet mittwochs von 14.45 Uhr bis 15.30 Uhr statt.

Ab der dritten Klasse können die Kinder, die zu Hause Instrumentalunterricht haben, in unserem Schulorchester zusammen musizieren. Das Schulorchester leitet Frau Schimpf vom DTKV.

Im Bereich der Fremdsprachen gibt es bei uns Englischunterricht ab der 1. Klasse. Dort werden spielerisch in einer Unterrichtsstunde erste Grundlagen vermittelt. Ab der 3. Klasse ist unser Englischunterricht zweistündig.

Durch die Kooperation mit dem Max-Planck-Gymnasium können die Kinder der 3. und 4. Klasse in einer AG Spanisch und Latein kennen lernen. Ebenso leitet eine Lehrerin des Max-Planck-Gymnasium die AG "Informatik".

Ferner gibt es Spanisch als herkunftssprachlichen Unterricht für Schülerinnen und Schüler spanisch sprechender Eltern. Dieser findet im Moment jedoch nicht statt, da die Stelle bisher nicht besetzt werden konnte.

Seit dem Schuljahr 2017/2018 bieten wir freitags von 13.00 -13.45 Uhr eine Mädchen-Schach-AG in Kooperation mit dem Kinder- und Jugendschverein Rochade e.V. an, um in diesem Rahmen möglichst viele Mädchen für Schach zu begeistern.

…in sozialer Geborgenheit“

Wir versuchen alle Klassen mit einem Lehrerinnenteam zu besetzen, sodass jedes Kind zwei Ansprechpartner hat. Die Klassenlehrerinnen begleiten ihre Klasse vier Jahre lang.

Viele gemeinsame Feiern wie das Schulfest, die Präsentation der Projektwoche, das Fußballturnier, und die Wanderung zum Herberhäuser Stieg, sowie Klassenfeste fördern ein harmonisches und unbeschwertes Miteinander.

In den Klassen werden gemeinsam mit den Kindern Klassenregeln erarbeitet und trainiert. Die Schulregeln hängen sichtbar im Hausflur und sind immer wieder bei Bedarf Thema.

Konflikte unter den Kindern können im Rahmen einer Klassenstunde unter Anleitung der Klassenlehrerin zunehmend selbstständig entschärft und gelöst werden.

Alle Klassen wählen einen Klassensprecher und eine Klassensprecherin. Im Schülerrat werden unter der Leitung von Frau Strüning und Frau Meyer Themen der Kinder regelmäßig diskutiert und auch Fragen der Schulleitung an den Schülerrat und umgekehrt werden hier entschieden.

Am Ende der 3. Klasse beschäftigen sich die Kinder mit unterschiedlichem Rollenverhalten und Rollenverständnis und Bedürfnissen von Jungen und Mädchen im Jungen- und Mädchenprojekt.

Am Ende der 4. Klasse führen wir in Kooperation mit pro familia einen Projekttag zur Prävention von sexuellem Missbrauch durch.

Bei schwerwiegenderen Konflikten kann die Beratungslehrerin, Frau Strüning, den Kindern, den Eltern und den Lehrerinnen unterstützend zur Seite stehen. Beratungsanlässe sind Schülerkonflikte, gelegentlich Mobbing, Schulangst, Umgang mit der Trennung von Eltern, Tod eines Elternteils oder Familienmitgliedes, alle Formen von Verhaltensauffälligkeiten und Lernschwierigkeiten.

All diese Maßnahmen entfalten ihre volle Wirksamkeit aber erst im Zusammenspiel mit den Eltern.

Eine gelingende Lehrer-Schüler-Beziehung kann nur entstehen, wenn das Verhältnis Elternhaus-Schule von Vertrauen geprägt ist. Darum bemühen wir uns sehr, in dem die Eltern als Partner angesehen, frühzeitig umfassend informiert und auch in kritischen Situationen ernst genommen werden.